Benjrose

BENJROSE

BIO


„Ich lebe Musik, nicht mehr und nicht weniger“, so das künstlerische Credo von Benjamin Rose. Der 36-jährige Sohn des Soul- und Schlagersängers Randolf Rose mit puerto-ricanischen/indischen Wurzeln und einer deutschen Mutter aus dem Sauerland, bezeichnet sich selbst als „Rampensau“ und weiß genau, wie er ein Publikum jeglicher Couleur begeistern kann. Schon sein Vater hat als Musiker und Theaterschauspieler mit internationalen Größen wie dem unsterblichen Sammy Davis Jr. zusammengearbeitet. Im Alter von neun Jahren wurde Benjamin klar, dass er selbst auch singen kann. Zuhause im Keller, mit den seinerzeit drei wichtigsten Werkzeugen, wie er schmunzelnd zurückblickt: Ein Schlagzeug, eine Gitarre und ein Sandsack, falls noch überschüssige Rest-Energie abgebaut werden musste. „Mein Dad hat mich bereits mit sechs bei seinen Shows zuschauen lassen. Er war ein echt krasser Performer. Seine Auftritte waren nicht nur beeindruckend, sie waren ansteckend. Wirklich ansteckend.“
Was folgte, war eine Karriere als Kinderstar mit dem Teenie-Duo R+B inklusive Storys in der „Bravo“, ein Auftritt bei Thomas Gottschalks „Kinder-Wetten, dass...?“ und fast 70.000 verkaufte Singles. Ein guter Start und die Basis für die Gegenwart. Rose lebt im Hier und Jetzt und die nach ihm benannte Rock-Band genießt absolute Priorität, denn Erfahrungen sind dazu da, gemacht zu werden. „Sicherlich hätte ich an der einen oder anderen Stelle anders abbiegen können, aber am Ende ist es so gut, wie es gelaufen ist. Jeder Weg ist lang“, so Benjamin. Ein Weg, der aus dem beschaulichen Hollage, einem Ort mit knapp 10.000 Einwohnern in der Nähe des niedersächsischen Osnabrücks, bis nach Austin/ Texas führt. Vorerst. Denn dort spielen sie schon 2010 auf der renommierten Musikmesse South By Southwest (kurz SXSW). Mit Unterstützung von Foo Fighters-Keyboarder Rami Jaffee, eines gefragten Session-Musikers und anerkannten Produzenten (u.a. The Wallflowers, Everclear, Richie Sambora), haben sie den Fuß in der Tür zum Erfolg. Der heute 51-Jährige bietet sich sofort als Mentor an und ist seitdem ein guter Freund, Ratgeber und bringt sich auch als Songwriter und Arrangeur ein. Das Ergebnis kann sich auch deshalb sehen und vor allem hören lassen, da es zwischen den Protagonisten keine Sprachbarriere gibt, denn Rose ist quasi dreisprachig aufgewachsen: Deutsch, Englisch und Musik.
Seine Jugend in der Provinz Niedersachsens prägt Benjamin Rose, wie kann es anders sein: „Mein Bruder, meine Schwester und ich waren die einzigen Farbigen im Umkreis von 50 Kilometern“, in den bleiernen Achtzigern der Kohl-Ära fällt die Familie auf und hat an allen Fronten zu kämpfen. „Es gab Tage, da wurde der Strom abgestellt, weil das Geld nicht vorhanden war, aber auch da ging es weiter“, erinnert er sich. Die Familie ist sein Stützpfeiler, ohne den Zuspruch des Vaters und die Fürsorge der Mutter stünde er jetzt anders da. „Mein Vater hat mir von Anfang an eingebläut, mir von nichts und niemandem etwas vorschreiben zu lassen.“ Die Geschichte der Roses lässt auch keine andere Sichtweise zu, Außenseiter waren sie zu jeder Zeit: Benjamins Großmutter saß als Zigeunerin unter den Nazis im KZ Auschwitz. Es war nicht immer einfach für Familie Rose in der Vergangenheit.
Wendepunkte in seinem Leben gibt es en Masse. Nach einem kurzen Abstecher nach Berlin zieht es Benjamin zurück nach Hause und später dann nach Köln, wo er Freunde in Gitarrist Robert Schuller und Drummer Benno vom Hofe Freunde fürs Leben findet. 2006 ist ein Red Hot Chili Peppers-Konzert in Dortmund eine Art Schlüsselerlebnis: „Von da an wusste ich, wie sehr ich die Bühne brauche.“ Trotz Newcomer-Status spielen Benjamin und Co. unter dem Namen BenjRose 2012 als Support des damals einzigen Deutschlandgigs von P!NK in München; es folgen Festivalauftritte mit Seeed, Philipp Poisel, Hurts, Deichkind sowie der Supportslot der Westernhagen-Arena-Tour 2015. Als Mitglied der erfolgreichen Coverband Fresh Music Live spielte er über die letzten zehn Jahre im Durchschnitt über 220 Shows pro Jahr in über 19 Ländern, seit acht Jahren ist er in der Backingband bei der ausverkauften „The Voice Of Germany“-Tour zu sehen.

Und genau diese Vielschichtigkeit findet sich auch auf dem Debütalbum von BenjRose wieder, dem im Sommer 2019 veröffentlichten „Where Do We Go“. Selten zu vor hat es eine deutsche Band geschafft, mit ihrem Erstling eine derartig begeisternde Gratwanderung zwischen Pop und Rock abzuliefern. Mit der tatkräftigen Unterstützung von Rami Jaffee, der bei vier Songs mitgeholfen hat. „Where Do We Go“ ist eine Tour de Force durch die Spielarten des modernen Rockpop. Die Tracks verbuchen bisher über 400.000 Spotify-Streams, die vier dazugehörigen Videoclips schlagen mit mehr als 90.000 Gesamt-Views zu Buche. Die Band konnte in knapp zwölf Monaten über 5.000 neue Facebook-Likes sowie mehr als 4.500 neue Likes auf Instagram generieren. BenjRose waren gemeinsam mit Deaf Havana und Fury In The Slaughterhouse sowie beim Bochum Total, dem Zelt Festival Ruhr und während einer Albumrelease-Show im ausverkauften Helios in Köln zu erleben.

2020 beginnt für BenjRose ein neues musikalisches Kapitel. In Zusammenarbeit mit dem Düsseldorfer Produzenten und Keyboarder Gabriel Denhoff (u.a. Max Herre, Joy Denalane, Stefanie Heinzmann, Cat Ballou) hat man an seinem markanten Poprock-Sound gefeilt und weitere zeitgemäße Einflüsse integriert.
Bedingt durch Corona kam dann alles anders als geplant und man hat sich dazu entschlossen erst einmal nur Singles zu veröffentlichen und den Album Release zu verschieben.
Mit dem Track „All About The People“ hat die Formation im Mai die erste Single vorgelegt. Ein Song, der den Hörer direkt mit auf eine besondere Reise nimmt. Benjamins Begegnung mit einem nach Europa geflüchteten syrischen Arzt war der Zündfunke für diesen Song. Der Mann aus Aleppo war trotz persönlicher Verluste voller Optimismus. Auf Basis dieses Gesprächs entstand in einer nächtlichen Gitarren-Session und in Zusammenarbeit mit den Musikern seiner Band „All About The People“. Ein Song der zum Nachdenken anregt und der die musikalische Weiterentwicklung von BenjRose aufzeigt. Es war ihnen ein wichtiges Anliegen, diesen Song gerade in Zeiten wie diesen als erstes zu veröffentlichen verbunden mit einer Spendenbitte an die Aktion Seebruecke.org.

Mit dem Song „Baby“ verhandelt Benjamin Rose dagegen eine gescheiterte Beziehung, während die Frage der Single „What Matters Most“ heute wohl nicht aktueller sein könnte. „Der Text entstand nach dem Ende einer Beziehung, in der ich zum ersten Mal wirklich Scheisse gebaut habe. Nachdem ich diesen geliebten Menschen verloren hatte, habe ich mir viele Gedanken darüber gemacht, was das Wichtigste in meinem Leben ist. Oftmals brauchen wir Extremsituationen, die uns solche Dinge vor Augen führen. Ich denke, wir alle haben uns in den letzten Wochen und Monaten des Social-Distancing diese existenzielle Frage gestellt. Jeder beantwortet sie anders, doch wir lernen wohl, dass es im Leben um viel mehr, als nur materielle Werte geht.“
„What Matters Most“ die bis dato erfolgreichste Single mit über 850.000 Streams alleine auf Spotify und knapp 150.000 Videoaufrufen auf Youtube.

Für viele Bands ist und war die Zeit seit Corona, eine Zeit der Kreativität. So auch für BenjRose. Die Band hat sich zurückgezogen und sich alle Demos und vorproduzierten Songs nochmal zu Gemüte geführt und überarbeitet. Nach zwei Monaten im Studio, dürfen wir uns endlich auf neue Musik freuen.
„Figure It Out“ ist die erste neue Single von BenjRose (VÖ: 13.05.2022). Der Song knüpft nahtlos an die letzten Singles „Baby“ und „What Matters Most“ an. Produzent Gabriel Denhoff und Band-Mastermind Benj Rose haben zusammen mit der Band ihr ganzes Herzblut in die neue Produktion gesteckt und herausgekommen ist eine Single, die sich in die Gehörgänge der Fans brennen wird.

Benjamin Rose: „Auf der ersten Platte ging es um den Weg; um das, was es zu erreichen gilt. Um Freiheit. Die kommende Scheibe ist sehr von persönlichen Rückschlägen geprägt. Und der Kraft, die man daraus ziehen kann. Ich habe geliebte Menschen zu Grabe getragen, Beziehungen sind zerbrochen und ich habe viele dunkle Seiten an mir kennengelernt. Diese Zeit hat mich zum Mann gemacht. Jeder Song ist schonungslos ehrlich, persönlich, autobiographisch und spiegelt meine Gefühle und Erfahrungen wider. Ich muss heute nichts mehr verstecken oder verschweigen. Ich fühle mich so, als wäre ich mit dem nächsten Album tatsächlich angekommen.“

“I live and breathe music, nothing more, nothing less.” This statement says it all about Benjamin Rose’s artistic credo. The 36-year-old son of soul singer Randolf Rose with Puerto-Rican-Indian roots und a German mother refers to himself as a “limelight hog”; he knows exactly how to handle any kind of crowd. It’s a genetic thing: As a musician and a stage actor, his father has worked with international icons such as the immortal Sammy Davis, Jr. At the age of nine Benjamin realized that he could sing as well. At home, in the basement, he used to work with his three most important tools of that time, as he recalls with a chuckle: a drum kit, a guitar and a punch bag, sometimes used for relieving remaining energy where necessary. “My dad let me watch his shows when I was six years old. He was a really great performer. Not only were his appearances impressive, they were contagious. Really contagious.”

A career as a child star ensued, his teenage duo R+B was featured in the popular German teen magazine “Bravo“, they appeared on Thomas Gottschalk’s nation-wide prime time show “Kinder-Wetten, dass...?“ and sold almost 70,000 singles. That was an impressive start and the foundation stone of his present career. Rose lives in the here and now and the rock band that’s named after him is his first priority. But experiences are there to be made. “I’d probably have gone a different way, but at the end of the day it was all worthwhile. The whole thing is a marathon, not a sprint.“ It’s a long way from the sedate Hollage, a small town of almost 10,000 inhabitants in the Osnabrück area in Germany’s Lower-Saxony region, to Austin/Texas, where BenjRose, the band, performed in 2010 as guests at the infamous South by Southwest (SXSW) music convention, an annual newcomer platform. With a little help from their friend Rami Jaffee, keyboardist of the internationally renowned and critically acclaimed Foo Fighters, they got their foot in the door. The 51-year-old has worked in the business for some time; before joining Dave Grohl’s cohorts he had been booked as a session musician and producer for acts like The Wallflowers, Victoria Williams, Leah Andreone, Everclear, Richie Sambora, Pete Yorn, Grant Lee Buffalo, Coheed and Cambria. “American audiences couldn’t believe we were from Germany,” Rose remembers. Jaffee thought pretty much the same when he first met the band a year earlier during a short visit to Cologne. The musician immediately offered his services as a mentor and has been a friend ever since, as well as an advisor and songwriter. The result is a resounding success because there’s no language barrier between the protagonists, Rose having been raised on three languages: German, English and music.

Naturally, his adolescence in the Lower-Saxony countryside has shaped Benjamin. “My brother, my sister and I were the only coloured kids within 30 miles,” he describes the conservative 1980s in Northern Germany. The family stood out, especially in a small town, and they had to fight on all fronts. “There were days where the electricity was cut off because there was no money at all, but somehow we made it through that rough period,” he recalls. His family is his supporting pillar, without his father’s encouragement and his mother’s support he would have been a different person. “My father told me from the start not to take shit from anyone.” The history of the Roses may be the reason for this non-conformist attitude, seeing that they have been outsiders from day one: Benjamin‘s grandmother was an Auschwitz survivor.
There have been a number of turning points in his life. After a short period in Berlin he returned to his home town and then moved on to Cologne, where he met new friends for life: Guitarist Robert Schuller and drummer Benno vom Hofe introduced him to important people in the business. In 2006, a Red Hot Chili Peppers concert in Dortmund turned into an eye-opener. “After that tremendous gig I knew how much I needed to be on stage.” Still without a record contract, Benjamin and band nevertheless supported Pink under the moniker of BenjRose in Munich in 2012 at her only German gig that year; they played festivals with national and international acts like Seed, Philipp Poisel, Hurts, Deichkind, and got to support German superstar Westernhagen on his arena tour in 2015. He is also a member of the successful German cover band Fresh Music Live. In the course of the past eleven years, Fresh Music Live has played an average of 220 shows per year in 19 countries. Since 2011, they have been booked as in-house band of the ‘The Voice of Germany’ tour.

Being able to cover lots of different styles as a singer is exactly what the band’s self-titled album “Where Do We Go“ (2019) highlights. The German act has succeeded in creating a first album which is a perfect blend of pop and rock at its most advanced. Four songs were co-written by Rami Jaffee, and with renowned German guitarist Alex Auer (Xavier Naidoo) joining the ranks, things really came full circle. “Where Do We Go“ is a tour de force through the whole range of distinctive styles that make up today’s pop rock music. It’s also an impressive commercial success: more than 400,000 Spotify streams, more than 90,000 views of the four videos. Within twelve months, the band succeeded in generating 5,000 additional Facebook likes, as well as more than 4,500 new likes on Instagram. BenjRose have shared the stage with Deaf Havana and Fury In The Slaughterhouse, performed at festivals such as Bochum Total, Zelt Festival Ruhr and played a sold-out album release show at the Helios in Cologne.

In 2020, BenjRose embarked for new musical shores. German producer and keyboardist Gabriel Denhoff (Max Herre, Joy Denalane, Stefanie Heinzmann, Cat Ballou, among others) has joined the fold and together they have honed their distinctive pop rock sound, embracing even more contemporary influences.

Due to the Covid-19 pandemic and subsequent lockdown, their original plans had to be skipped. As a result, the band decided to release a number of singles and postpone the release of their new album. The first single “All About The People” came out in May 2020, taking its listeners on a very special journey and was inspired by meeting a Syrian doctor who had fled his war-torn country for a better life in Europe. Despite personal loss and tragedies, this man from Aleppo still stands strong and is full of optimism about his future. Benjamin was so impressed by this conversation that “All About The People“ was conceived in a one-night session soon afterwards, working together with his band mates. This thought-provoking song showcases the musical development BenjRose are thriving for, so it made sense to collaborate with a charity organization on this song to raise donations for refugees (Seebruecke.org).

“Baby” is about a failed relationship, while “What Matters Most“ could not be more relevant. “The lyrics were written after a relationship which I screwed up big time had come to an end. After losing this beloved person I thought a lot about what the most important things in life are to me. Sometimes you need to be in an extreme situation to focus. I think we’ve all thought about these existential topics during the weeks and months since the beginning of the pandemic. The answer is a different one for every individual, and we all have to learn that there is more to life than just materialistic concerns.“
“What Matters Most“ with its touching lyrics is the band’s most successful track to date, having generated over 850,000 streams on Spotify and almost 150,000 views on Youtube.

Obviously the pandemic has forced musicians to be creative, which also applies to BenjRose. The band disappeared from the radar, so to speak, taking time to listen to their demos and work them over. Finally, after two months in the studio, we can now look forward to hearing new music from them.
“Figure It Out“, released in May 2022, is the latest example, building on the previous singles “Baby“ and “What Matters Most“. Producer Gabriel Denhoff, band-mastermind Benj Rose and his mates have put all their heart and soul into the new project, which has turned into a mind-blowing, yet very accessible single.

Benjamin Rose: “The first record was about the journey; about getting somewhere, what to achieve, for example freedom. The follow-up is based mostly on personal setbacks and the strength you can gain out of them. I’ve lost loved ones, relationships have been destroyed and I’ve come to recognise quite a few dark sides within myself. All this has helped me grow up. Each song is brutally honest, personal, autobiographical and reflects my feelings and experiences. I no longer have to hide or conceal anything. I feel like I’ve really come home with the upcoming album!“

 

VIDEO


SHOWS


Date City Venue Country
20/08/22 Münster Münster mittendrin DE
Time: 18:00. w/ Mando Diao, Kool Savas Related post. more info ...
30/09/22 Düsseldorf Pitcher DE
Time: 20:00. Address: Oberbilker Allee 29. Related post.

Subscribe: RSS | iCal